Fünfzehn Songs,
jeder mit einem
charakteristischen Eigenleben,
bilden als Ganzes eine kompakte,
unverkennbare Einheit: TuttiMatti,
die erste CD von Matti Kohli
und seinem gleichnamigen neuen Projekt,
überzeugt mit Stil und Geschmack.
Der ExDrummer
von Span
führt als Sänger und Frontmann
musikalisch und textlich souverän
durch diese überragende
und überraschende MundartPlatte.
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Mit einem besinnlichen
Abschied zur blauen Stunde steigt tuttimatti ein:
„Uf wiederluege“ eröffnet diese Platte unspektakulär und doch irgendwie
passend
und wunderschön. Es ist die kleine grosse Welt, die Matti Kohli besingt.
All die
aufbewahrten Kleinigkeiten in „Morn isch lang här“ etwa, oder seine
Verbundenheit
mit Bern in „Bern isch Paris“. Und dann natürlich immer wieder die Liebe
und
ihre nicht immer berechenbaren Auswirkungen. Songs mit Augenzwinkern,
aber
auch solche, die unter die Haut gehen. Das intensive „Alexandra“ zum
Beispiel,
mit einem Text von Pedro Lenz.
Widmet sich Matti Themen wie einer besseren Welt oder dem Älterwerden,
macht
er das mit einem fühlbaren Schulterzucken über die eigene
Unzulänglichkeit.
Das ist sympathisch und symptomatisch zugleich. All diese textlichen
Anekdoten
verbinden er und seine Mitmusiker mit perfekt passenden musikalischen
Kleinoden. Kein aufgeblasenes Spektakel und keine falschen Ansprüche,
sondern
einfühlsames, allein dem Song dienendes Spiel. Die Musik bleibt
erdverbunden
und vor allem frisch, ihre Klammern bilden Blues und Rock. Doch immer
wieder
nimmt tuttimatti Witterung mit allen möglichen Stilarten auf und baut
diese Einflüsse
geschickt in ihren Sound ein. So wird frech zwischen den Stilen
gependelt, ohne
dabei an Stil zu verlieren.
Dafür hat sich Matti Kohli gestandene Leute mit an Bord geholt. Leute,
die wissen,
wie so etwas geht: Allen voran Rolf LL Lüthi an den Gitarren. Mit ihm
zusammen
spielte er u.a. schon bei Polo’s Schmetterding oder Span. HP. Brüggemann
an den Tasten, Sam Jungen, Uele Hartmann und René Eberhard am Bass,
Mike Maurer und Thomas Baur von den legendären „Thunderhorns“, Carlo
Brenni,
Peter Gurtner, Gianni Spano - die Liste liesse sich verlängern.
Am Aufnahmenpult sassen Peter von Siebenthal und Jürg Oswald, am
Mischpult
die Technikerlegende Eric Merz; eine ideale Kombination, um seine Musik
zu
produzieren, welche er treffend als „Bernbeat“ bezeichnet.
Es war ein langer Weg, den Schlagzeugstuhl bei Span zu verlassen und als
Sänger nach vorne an den Bühnenrand zu gehen. Für Matti hat er sich
gelohnt.
Diese Platte ist der beste Beweis dafür.
Pressestimmen
Ex-Span Matti geht auf
tutti…verrückt ist das Soloprojekt trotzdem nicht geworden.Verspielt
vielmehr, vielsieitig auch. Matti bringt die Emotionen mit seiner rauen
Röhre rüber. Egal, ob Erinnerungen im Highlight „Morn isch lang här“,
oder er eine Ode ans Hierbleiben anstimmt im lüpfigen „Bern isch
Paris“ oder ob die sanfte Melodie „Uf Wiederluege“ ertönt. Überhaupt
sind die fünfzehnt Songs abwechslungsreich instrumentiert, mal mit
Südamerika-Touch, mal ruppig rockig, mal bluesig-verraucht…
(Berner Zeitung)
…frische Zutaten, alles
selbst gemacht, herzhaftes, robustes Aroma. So wirbt ein toskanisches
Restaurant in Toronto im Internet unter Tuttimatti.com. Eine
Beschreibung, die auch auf Kohlis Musik bestens passt, souguet!...
(Berner Oberländer)
….15 Songs, die leise
grooven, zu denen sich stets ein wenig schunkeln lässt, und die sich
vonehmlich bei Klängen
aus dem weiten, aber nicht sonderlich wilden Westen bedienen.
Die Gitarrenlicks rocken
nicht frech, sie schwappen vor sich hin wie sanfte Wellen, die sich
beschaulich dem Ufer nähern. Sein Schlagzeug lässt Kohli mittlerweile
ganz Schlagzeug sein, lieber widmet er sich dem Klavier und seinem
Dasein als Sänger. Als solcher vermag er am meisten zu überzeugen. Nicht
weil er ein begnadetes Naturtalent wäre, sondern weil von seiner leicht
rauen Stimme so viel Wärme ausgeht, dass man sich aufgehoben und daheim
fühlt….
(Basler Zeitung)
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